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Ein- und Aussichten Ent-TÄUSCHUNG Erfahrungen

und was für eine WEHR…

…wider Herz/Mitgefühl/Intuition sowie Selbst-Verantwortung und -Wert
aber LebenseiDank auch unerwartet 💜liche Momente

Na, könnt ihr den Matrosen Stiefel finden?

Am 1. April 1985, kurz vor Mitternacht, beginnt mein GrundWEHRdienst bei der Marine in Kappeln an der Schlei. Und so kam ich dazu: Ein paar Monate zuvor, bei der BundesWEHR-Musterung in Stuttgart, hieß es vor dem schriftlichen Eignungstest, dass die vier Besten der gut 200 jungen Männer bei einem anschließenden Einzelgespräch ihren Wunsch des GrundWEHRdienstes kundtun dürfen. Da ich gerne reise und mit der Marine somit das Notwendige wenigstens mit etwas Freude hinter mich bringen wollte (Verweigerung kam für mich wegen der idiotischen Gewissensprüfung nicht in Frage), strengte ich mich an und „durfte“ so mit drei anderen Jungs zwei Stunden länger für ein recht kurzes persönliches Gespräch bleiben und dafür den GrundWEHRdienst bei der Marine auswählen.

Das Gelände der Marinewaffenschule in Kappeln an der Schlei

Da wir von Süddeutschland, nach über 10 Stunden Zugfahrt, nun natürlich als letzte in der Kaserne hier oben (unweit der dänischen Grenze) angekommen sind, sind alle Bordstellen schon vergeben – also bleibt nur noch Landdienst für uns und nix mit zur See fahren!?!
Als wir dann am nächsten Morgen auch noch den großmaulig-coolen Maat S, (Unteroffizier – links auf dem Gruppenbild) vorgesetzt bekommen, sieht sich mein sowieso sehr gespaltenes Bild von Bund und WEHRen bereits innerhalb der ersten zwölf Stunden zur Genüge bestätigt – idiotischer wäre die Gewissensprüfung sicher auch nicht gewesen 🙃

Während uns dieser nicht ganz unwahrscheinliche Zivilversager am nächsten Tag genüsslich Runde für Runde vom Rand aus über die Tartanbahn scheucht (was mir im Gegensatz zu vielen meiner Kameraden als ehemaliger Läufer, Weitspringer und Kugelstoßer bei „Jugend trainiert für Olympia“ nichts ausmacht), kommt unser aller Vorgesetzter (Dienstgrad natürlich vergessen) im Trainingsanzug (wie) zufällig dazu und meint mit einem verschmitzten Lächeln: „Und morgen laufen die Schwächeren ZUSAMMEN mit mir und die Anderen ZUSAMMEN mit Matrose Stiefel und Maat S.!“ Schlagartig verschwindet alles Coole im Maat und der Kompaniechef zwinkert mir heimlich zu.

„Unser“ cooler Maat hat mich von nun an natürlich auf dem Kieker, aber er kann mich nicht mal kaputtkriegen als er mich mit Gasmaske unzählige Male um das Gebäude scheucht weil ich mir das untersagte Grinzen nach jeder Runde nicht verkneifen kann und meine Kammeraden mitleidend schlussendlich vorsichtig andeuten Meldung zu machen.

Unsere ehemaligen Unterkünfte während der Grundausbildung

Da ich mit unserem Kompaniechef irgendwie herzlich verbunden bin, kann ich ihn sogar dazu bewegen, für uns Süddeutsche doch noch Bordstellen zu organisieren – wenn auch nur auf Mehrzweck-Landungsbooten.

Wie groß sein Vertrauen in mich ist, verdeutlicht folgendes Erlebnis: Bei einer großen Stubenkontrolle in unserem Gebäude durch ihn selbst, öffnet er auch mein Privatfach im Spint, da es (wie immer) unverschlossen ist. Zu meiner Verwunderrung sagt er nichts – aber eine Stunde später muss ich in seinem Büro antanzen.
Anstelle einer Rüge meint er: „Wie sie wissen hab ich in ihr Privatfach geschaut – was ich darf wenn es nicht verschlossen ist – und was ich da gesehen habe, hat mir gefallen. Haben sie noch mehr solcher Literatur, denn meine Frau mag die? Er meint eines der Pornoheftchen das meine Kameraden und ich an einem Wochenende bei unserer Butterfahrt nach Dänemark dort mit großer Belustigung aus Automaten rausgelassen hatten. Das erzähle ich ihm und meine ich könne sicher ein paar leihweise bei meinen Kameraden für IHN organisieren…

Irgendwie darf dann nicht mal das Abschlussfest unserer 4. Inspektion gelingen, denn als es losgehen soll, fehlt Matrose K., den ich (mit etwas Kontakt zu diesem Einzelgänger) wieder mal zum Training in der Schwimmhalle vermute, da er unbedingt Kampfschwimmer werden möchte. Als ich nach ihm schaue liegt er auf dem Beckengrund 😥 Das Fest fällt somit natürlich aus. Dafür herrscht viel besserwisserisches Gerede um ihn, für den sich bisher niemand wirklich interessierte. WEHRet unserem mangelnden Mitgefühl – nicht nur in der BundesWEHR.

Am 1. Juli 1985, nach der dreimonatigen Grundausbildung als Überwasserwaffentechniker, beginnt nun für meine Süddeutschen Kameraden und mich der einjährige WEHRdienst auf den Mehrzweck-Landungsbooten

Links die Schleuse in den Nord-Ostsee-Kanal und in der Bildmitte das ‚Marinefliegergeschwader 5‘ mit den zwei Landunterkünften unterhalb der Landebahn – die zwei Brücken am Kai darunter sind nicht auf dem Bild, da die Landungsbootgruppe 1993 aufgelöst wurde

Die 17 Boote der Landungsbootgruppe sind im ‚Marinefliegergeschwader 5‘ am Ende des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau stationiert.

Ich werde dem ‚MZL Rochen‚ zugewiesen, das mit 8 der 17 Boote an der Komoran-Brücke liegt…

…und bin für das Bug-Geschütz zuständig – ausgerechnet ich, der noch nicht mal die Pistole wirklich vorschriftsgemäß weder blind hantieren kann noch will.

Unter Deck ist es ubootmäßig eng – nicht auf dem Bild ist der enge Mannschaftsschlafraum mit 5 extrem schmalen Stockbetten/kisten der links an die „Offiziersmesse“ anschließt

Hier darf ich nun ubootmäßig (18 Mann auf engstem Raum unter der Ladefläche) erleben wie es ist, wenn von oben herunter ausschließlich unzufriedener Druck statt Herz weitergegeben wird.

Unser Bootsmann ist ein hinterlistig schleimiger Sohlenlecker des „Alten“.

„Unser“ Kommandant (Oberbootsmann) ist autoritär und verschlagen und uns Mannschaftsdienstgraden gegenüber nur gut gelaunt, wenn er Freitags vor dem „Ausscheiden vom Dienst“ von der Offiziersmesse aus seine Ramsch-Waren wie z. B. Werbe-Tshirts an uns verkaufen kann… wenn es ‚Das Narrenschiff‘ von Reinhard Mey schon gegeben hätte, wäre es mir bestimmt nicht selten in den Sinn gekommen.

Zum Glück hat die gesamte Besatzung der 17 Landungsboote Landunterkünfte in zwei Gebäuden (Bildmitte), die wir, wenn wir nicht unterwegs sind oder Wache an der Brücke gehen müssen, anstelle der engen Bordkisten zur Übernachtung nutzen.

Die meiste Zeit an Bord verbringen wir, an der Kormoranbrücke festgemacht, mit trainieren von Manöverhandgriffen (wie hier z.B. die Heckklappe manuell runterzulassen), endlosem „Rostklopfen“ (mit dem Hammer Farbe abschlagen) und dann neue Grundierung und Farbe aufstreichen oder mit Feuer- und Wassereinbruchs-Übungen.

„Mein“ MZL Rochen

Auf Fahrt in der Kieler Förde, auf dem Kanal oder der Küste entlang bei null Wellen, sind die schuhkartonähnlichen Landungsboote kein Problem. Aber wehe wenn Seegang herrscht, dann kotzen nicht selten sogar die höheren Dienstgrade – Franges Chance die ansonsten kleinen Fleisch- oder Fischrationen in unbegrenzter Menge zu genießen 😘

Am 1. Oktober kommt ein „Bübchen“ aus dem Schwarzwald zu uns aufs Boot, der noch nie vom elterlichen Hof weg war. Die Mannschaft scheint auf diesen „naiven Schwächling“ regelrecht gewartet zu haben, um endlich den Druck und die Unzufriedenheit nach ganz unten weitergeben zu können. Fühle tief mit ihm und stelle mich deshalb so gut wie möglich hinter ihn, da ich das in abgeschwächter Form als Dorfler während meiner Realschulzeit in Sindelfingen selbst erfahren durfte (LebenseiDank habe ich seit meiner MotoCross-„Karriere“ mehr Selbstvertrauen). Und dann passiert das, was ich schon seit meiner Kindheit mit Gemobbten denen ich helfen durfte erlebt habe: er traut sich endlich nach Dienstende an den Video- und Saufabenden unter Deck teilzunehmen und wettert/witzelt jetzt lauthals gegen mich (den „Schwachen“ an seiner Seite), um die anderen, „starken“ Kameraden zu beeindrucken. Kein Problem, Hauptsache er muss nicht mehr so leiden. Da mich diese Abende eh nie interessiert haben, bin ich zwar akzeptiert aber dadurch irgendwie eine Art Einzelgänger, der die Abende mit Leuten von anderen Booten in der Stadt im Rockmusikschuppen und gelegentlich in der Disco verbringt.

Vor Beginn des Winters geht es mit unserem Boot in die Werft im nur 5 km entfernten Friedrichsdorf. Dort lerne ich den herzlich-coolen Jörg aus Kiel kennen, der an unserem Boot schweißt und mir sogar sofort seinen großen BMW für meine Freizeit anbietet – in der wir dann auch öfters gemeinsam etwas unternehmen. Nur seine Motorradgang interessiert mich herzlich wenig, da ich auf unserem Boot das Starksein in der Gruppe zur genüge „genießen darf“.

Eines Abends machen wir dann doch mit ein paar Leuten der Gang einen Besuch in der Rock-Disco ‚Dampferhof‘, die ich noch nicht kenne. Während ich total zufrieden neben der Tanzfläche an einem Pfosten der Empore lehne, regnet es plötzlich Asche auf mich.?! Da ich so zufrieden die Musik genieße, mache ich mir nicht viel draus – aber als es sich kurz drauf wiederholt, bin ich über die breite Treppe so schnell oben, dass ein Kerl am Tisch über meinem Stehplatz sogar noch den Aschenbecher in der Hand hat. Während ich ihn frage warum er das tut, bekomme ich von seinem Nebenmann mehrmals die Faust brutal ins Gesicht. Jetzt bin ich außer mir und ringe den Typ auf den Boden. Trotz dass seine Freunde mich versuchen von ihm wegzureiẞen (während einer sogar ruft „passt auf das ist Rambo“), gelingt es mir noch ihm auch eins auf die Nase zu geben – dadurch dass ich meinen Arm seinen Freunden entreißen kann, natürlich mit unkontrollierter Härte. Als ich mich befreit habe, kommt mir auf auf dem Weg nach unten Jörg hektisch entgegen und meint warum ich ihn und seine Gang nicht alarmiert hätte und dass wir nun schnell von hier verschwinden müssten. Ein paar Tage später lässt mich ein Bekannter wissen, dass er leider am Wochenende keine Zeit hätte, da er arbeiten müsse weil ein Kollege wegen einer Schlägerei im Dampferhof mit gebrochener Nase krankgeschrieben wäre – oh, erwidere ich nur… Es war die erste und einzige Schlägerei in meinen nun fast 60 Jahren – Leben weiß wofür und ich, dass (Frange)man sich auch ohne eines Bundes WEHRen kann.

Später, als Jörg wieder als Fernfahrer arbeitet, begleite ich ihn ein paarmal im Sattelzug nach Schweden und darf ihn sogar beim Fahren ablösen, damit er ein wenig ausruhen kann – meine Premiere als LKW-Fahrer.

Eines frühen Morgens geht es mit der ganzen Flotte des Geschwaders auf Manöver. Für mich ist Übungsschießen mit der Bordkanone angesagt. Es gilt einen Luftsack zu treffen, den ein Flugzeug an einem sehr langen Stahlseil hoch über dem Meer und den vielen, weitverbreiteten Booten hinter sich her zieht. ABER! Es dauert nicht lange und das gesamte Manöver ist beendet, weil etwas angeblich noch nie dagewesenes geschah – der Luftsack ist abgestürzt weil ich das Seil an seiner Befestigung getroffen habe!?! WEHRdienstverweigerung ganz praktisch – Leben weiß und kann 😘

Unser Kommandant ist alles andere als stolz auf mich – was unserer gegenseitigen Achtung natürlich nicht fördert – aber das belastet mich genausowenig wie von nun an die Kanone nur noch mit den Augen „würdigen“ zu dürfen 🙏

Auch wenn ich keinen Dienst am Wochenende habe, fahre ich nicht allzu oft nach Hause, da man, wenn Freitags um 12 Uhr nach erfolgreich abgenommener Gebäudereinigung endlich Ausscheiden vom Dienst angesagt ist und man nach viel Hektik den Zug bis Hamburg und weiter nach Stuttgart erreicht, trotzdem erst nach Mitternacht zuhause ist – um am Sonntagmittag schon wieder in Stuttgart starten zu müssen.

Einmal dürfen wir alle erst um 13 Uhr die Kaserne verlassen, weil die Kameraden des anderen Gebäudes nicht gut geputzt haben, was natürlich für uns aus Süddeutschland bedeutet, dass wir erst viel Stunden später zuhause sein werden, da in Stuttgart dann keine S-Bahnen mehr fahren. Verärgert über die ungerechte Kollektivbestrafung erwähne ich, dass ich dann eben am Montag krank wäre. Zufällig verletzte ich mich wirklich zuhause und komme so erst nach mehreren Wochen mit Krankmeldung zurück an Bord! Von da an hasst mich mein Kommandant natürlich.

Leben sei Dank habe ich seit den Marinemeisterschaften im Stadion in Kiel beim Geschwaderchef einen echten Stein im Brett, nachden ich laut seinen Worten beim freudigen Händedruck und Schulterklopfen „die Ehre des gesamten ‚Marinefliegergeschwader 5‘ gerettet habe“, da ich trotz der extrem trainierten Kampfschwimmer den 100- und 1000-Meter-Lauf gewinnen und beim Kugelstoßen gegen diese Schränke sogar Zweiter werden konnte – worauf dann als „unser Zehnkämpfer im Geschwader“ auch noch mein Einsatz als einer der vier Paddler im Schlauchboot dran war und wir dieses Rennen „durch ihren unglaublichen Krafteinsatz“ gewinnen durften.

Als dann für die Landungsboote Nachtfahrt durch den Nordostsee-Kanal ansteht, kommandiert mich „mein“ Kommandant natürlich gerne an ein anderes Landungsboot an der ‚Seeadlerbrücke‘ ab, das zu wenig Personal hat.

Bei meiner Nachtwache von zwei bis vier Uhr (die Ungeliebteste natürlich für den Gast), werde ich auf die Kommandobrücke gerufen und der verschlafene Kapitän in seinen Hochsitz weist mich mit der kurzen Anweisung „Mitte und Fahrt nach Sicht halten“ (oder so ungefähr) ans Ruder. Etwas unsicher aber sehr (an)gespannt versuche ich den 40-Meter-Kahn möglichst gerade in der Mitte des nun in der Dunkelheit und von hier oben nicht mehr allzu breiten Kanals zu halten – was mir nach kurzer Eingewöhnung auch ganz gut zu gelingen scheint, da der Alte im Hochsitz neben mir die Augen geschlossen hat und sehr gleichmäßig sowie manchmal mit Geräuschen schnauft. Bei meiner Ablösung um 4 Uhr meint er jedoch verschlafen, meine Fahrkunst wäre noch ausbaufähig, wie oft ich schon Ruder gegangen wäre. Als ich ihm antworte noch nie, kippt er fast aus seinem Hochsitz und schreit mich an ob ich wahnsinnig wäre und er mich einsperren lasse – worauf es ungewohnt cool aus mir kommt, dass man mir beigebracht hätte Befehle schweigend zu befolgen. Nun scheinen es schon zwei Kommandanten die mich hassen…

Zurück am Stützpunkt und auf MZL Rochen heisst es für mich dann schon bald ausscheiden mit Borddienst.

Dass ich dadurch in den letzten Monaten meines WEHRdienstes nicht auf die große Reise den Rhein hinunter bis Karlsruhe mitmachen darf, mag Genugtuung für „meinen“ (oder gar beide) Kommandanten sein – für mich ist es mehr als verschmerzlich nicht mehrere Wochen auf engstem Raum mit ihm und seinen Stiefelleckern das Radfahrerprinzip durchexorzieren zu müssen. Der Geschwaderchef hat mir herzlich klar gemacht, dass er nicht mehr für mich tun könne als mich zu ihm ins Vorzimmer zum Landdienst zu versetzen – Leben weiß.

In der Disco in Kiel lerne ich die herzliche, hübsche Anja kennen, die mich zu einer Party bei ihr zuhause an der Schleuse unweit der Geschwaderpforte einlädt. Ohne Wache gehen zu müssen hab ich ja jetzt immer pünktlich Schluss und keinen Wochenenddienst mehr.

Dort lerne ich dann auch ihren netten Bruder kennen, mit dem ich dann irgendwann sogar in der ‚Bergklause‘ das berühmt-berüchtigte „Scheiterhaufen“-Gericht gänzlich vertilgt bekomme – zur Überraschung aller. Für die Nacht darf ich im elterlichen Doppelbett neben Anja schlafen – die mir später sehr dankbar ist, dass ich mich dank (m)einer Intuition nicht verführen lasse, da sie später wieder mit ihrem Ex-Freund zusammenkommt.

Bereits Mitte Juni 1986, nach herzlicher Verabschiedung von meinen Freunden im Stützpunkt, auf den Booten, in Holtenau und Kiel, darf ich dann wegen Resturlaub die BundesWEHR auf Nimmerwiedersehen verlassen und schon eine Woche später starte ich mit Freund Rainer von Aidlingen aus auf Motorradreise auf meiner Honda Enduro gen Süden.

Doch bereits zwei Jahre danach bin ich wieder in der Nähe der Landungsboote, als ich, (nach der misslungenen Mittelmeeeumrundungs-Motorradreise 1987) 1988 auf der Rückfahrt der Nordkap-Motorradtour mit meiner Freundin Christine bei Anja und ihren Eltern übernachten darf.

Da Jörg inzwischen zu einer Frau nach Göteborg gezogen ist und immer wieder nachfragt wann ich ihn denn endlich dort mal besuchen komme, mache ich das mit meiner Lebensgefährtin Hilka über Weihnachten 1991 mit unserem Audi 100 – mit der Idee, danach, zwischen den Tagen, einfach weiter nordwärts gen Polarkreis zu fahren – wo uns dann am 30. Dezember ein Holzhaus im Inseldorf Mellanström zufällt.

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