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Ent-TÄUSCHUNG Gedanken

Sucht/Suche nach Erleuchtung

Kann uns, außer unserem eigenen L(i)eben leben/erkunden/erfahren/verstehen, überhaupt ein Guru (spiritueller Lehrer) jemals dauerhaft zu ZuFRIEDENheit verhelfen?
und
Wieviel Selbstbetrug ist nötig, bis wir unser aufgesetztes, spirituelles Selbstbild erkennen, um nicht immer noch mehr Esoterik konsumieren zu müssen?
oder
Hindert uns nicht gerade derjenige, den wir (oder der/die sich) zu unserem Guru machen/t daran, genug eigenes „Leid“ zu erfahren, um tief genug zu kommen… dorthin wo unsere härteste (Denk)Schale aufbricht – die von Angst, Misstrauen und Mangel?

„Annehmen was kommt und loslassen was gehen möchte“
oder
„Vertrauen ins Leben“

klingt alles so toll – aber können wir das wirklich l(i)eben, wenn es um unsere großen Ängste wie Lebensunterhalt (Geld) oder Verlust (Tod) geht?

Warum rufen so viele „Gurus“ zum Gebet auf, wenn einer unserer Lieben im Sterben liegt?
oder
warum können sie nicht Aufhören (sogar an unserer Not) Geld zu verdienen
und uns damit ihr vermeintliches Vertrauen ins Leben… (und damit auch ins Sterben) vorleben?

„Wenn du Buddha triffst töte ihn“

„Die schönsten Menschen, die ich kennen gelernt habe, sind die, die Niederlagen einstecken mussten, die Leid, Schicksalsschläge und Verlust erfahren haben, und die es dennoch schafften, immer wieder ihren Weg aus der Tiefe heraus zu finden.
Ihre Erfahrungen gaben ihnen eine Wertschätzung, eine Empfindsamkeit und ein Verständnis vom Leben, die sie in Mitgefühl, Sanftheit und in tiefer Liebe auf andere Menschen zugehen lassen. Ein schöner Mensch wird nicht geboren. Ein Mensch wird schön durch die Kraft, sich über seine Tiefschläge zu erheben und daran zu reifen.“
(Elisabeth Kübler-Ross – Sterbeforscherin und -begleiterin)

Nur mal so – damit aus Spiritualität nicht (auch) destruktive Unterhaltung (untenHaltung) wird 😉

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