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Erfahrungen

ist es Verzögerungs-Taktik?!…

…da es scheint, dass die Botschaft auch mit Xiaos Familie zusammenarbeitet

Die nächsten 2 Tage verbringen wir an der Flusshütte vorm Resthouse.Xiao liegt zumeist auf dem Boot da sie ja wegen der Wunden nicht gut gehen und nicht ins Wasser kann.
Dennis scheint uns die Geschichte vom Bergsturz nicht abzunehmen und glaubt dass es ein Motorradunfall war, da wir ja auch kein Motorrad mehr haben.
Zweimal gehen wir sogar noch zusammen zur Einkaufsstraße – wegen unserem geliebten Kottu-Essens und auch nochmal zu unserem 500 m entfernten Schattenplatz unterm Coastguard-Turm am Sandstrand – ist aber natürlich nicht so schön da wir nicht mehr geneinsam die Wellen genießen können.
Als der Mann von der Botschaft sich 2 Tage später noch nicht bei uns gemeldet hat, rufen wir auf der Botschaft an und eine Dame meint, die Familie wäre bereit den Pass auszuhändigen, wenn wir uns mit ihnen treffen würden. Morgen wäre der Mann wieder da und wir könnten ihm mitteilen ob und wo wir uns mit der Familie treffen wollen.
Deshalb rufen wir am nächsten Tag wieder dort an und schlagen die Touristpolice als Treffpunkt vor, doch die Dame meint nur trocken, die Familie hätte ihnen nun mitgeteilt, dass sie den Pass nicht hat!
Doch nur ein Trick?! – Verzögerungstaktik!?
Also machen wir uns sofort auf die (via Bahn, Taxi und zu Fuß mit Xiaos Schmerzen sehr beschwerlichen) 30 km zur chinesischen Botschaft.
Unterwegs passieren wir unser ehemaliges Hotel in Moratuwa.
An vielen Armensiedlungen geht es vorbei Richtung Colombo

In Colombo angekommen soll uns ein TukTuk-Taxi zuerst zu „Human Rights“ bringen, da die Botschaft bis 15 Uhr Mittagspause hat, aber durch eine gesperrte Straße müssen wir leider noch ein gutes Stück zu Fuß gehen.
Nach längerer Wartezeit gibt uns die zuständige Dame das Gefühl auch hier keine Hilfe Erwarten zu können – also gehen wir, Xiao unter Schmerzen, auch den Rest noch bis zur chinesischen Botschaft.
Hier teilt man Xiao mit, nachdem sie endlich an der Reihe ist, dass es für den Reservepass-Antrag heute leider zu spät sei, da die Scanstelle in China schon geschlossen habe und da von morgen bis Montag Feiertag wäre, sollen wir doch am Dienstag (15. November) wiederkommen!
Also machen wir uns auf den für Xiao aufwendig-schmerzvollen Rückweg im wieder total überfüllten Zug zu unserem Resthouse in Panadura.

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